8. März 2010
Monster-Aktie springt
Die überraschend guten Arbeitsmarktzahlen in den USA lassen Monster.com profitieren. Die Aktie springt 4 % auf 15,70 $. Die Börsianer bewerten die abschmelzenden Risiken im Geschäftsmodell bei dem S&P 500-gelisteten Unternehmen als sehr positiv. Unternehmen, wie z. B. Manpower, profitieren ebenso. Die Wall Street bekam Rückenwind durch den US-Arbeitsmarktbericht Februar 2010, der trotz Unwetter an der Ostküste deutlich besser als prognostiziert ausfiel. die von Bloomberg befragten Volkswirte hatten mit 68.000 Jobverlusten gerechnet, gestrichen wurden 36.000 Jobs. Die Arbeitslosenrate blieb beim Vormonatswert 9,7%, erwartet wurde ein Anstieg auf 9,8%.
Recruiter-Seminare von und für xing.com
Und xing.com bietet in Zusammenarbeit/Kooperation mit Frau Daniela Chikato, eigenständige Unternehmensberaterin, Recruiterseminare an. Unter den Schlagworten “von Bewerbern zu Talenten” und “früher Personalreferent, heute Talentmanager” gibt es Einblicke in die Recruiterarbeit.
Hier mal der Auszug aus dem xing-Blog:
Das als Ganztagsveranstaltung konzipierte XING-Recruiter-Seminar richtet sich an Recruiter und Personalentscheider in Unternehmen sowie in Personalberatungen. Ausgehend von der Frage, was Social Media Recruitment in der strategischen Personalsuche von heute leistet, lernen Teilnehmer einfache und extrem kostengünstige Möglichkeiten des modernen Talent Management kennen. Wir erklären relevante XING-Tools, tauschen unsere Praxis-Tipps sowie Erfahrungen aus und setzen Erlerntes direkt am Rechner um anhand von konkreten Fallbeispielen. Fruchtbarer Dialog ist nur in kleinen Gruppen möglich – daher ist die Teilnehmerzahl begrenzt auf maximal zehn Personen. Ich würde mich freuen, Sie in dem Seminar begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie auf www.xing-seminare.de/recruiter.
Link: http://blog.xing.com/2010/03/jetzt-neu-xing-recruiter-seminar/
Beste Grüße
Marcus Reif
22. Februar 2010
Wie ich in meinem montäglichen xing.com-Newsletter entnehme, ist aktuell eine neue Stelle ausgeschrieben, die für mich nachhaltig in der Entwicklung der Jobs-Rubrik auf xing.com gilt. Und zwar ist es ein Bürgermeister. Der darf seinen Dienst ab Januar 2011 auf Helgoland antreten.
Hier mal der Screenshot der Anzeige

Dass in den Medien – ob print oder online – Bürgermeister gesucht werden, ist per se nicht unüblich. Doch zum größten Teil sind diese Ausschreibungen mit einem Kommentar zu versehen. Solche Positionen sind politisch zu besetzen, deshalb entscheiden die Parteien vor Ort über ihre Kandidaten. Denn Bürgermeister – und das ist in Helgoland nicht anders – werden gewählt und nicht eingestellt. Auf Helgoland gilt die Urwahl als Direktwahl, genau so wie in Hessen. Bedeutet: man braucht die Mehrheit bei der Wahl.
Aber wieder zurück zu xing.com. Dass der Bürgermeister dort ausgeschrieben ist, bedeutet für mich einen weiteren Schritt von xing.com, als wertschöpfender Onlinestellenmarkt wahrgenommen zu werden. Eine schöne Entwicklung.
Beste Grüße
Marcus Reif
7. Januar 2010
xing.com startet mit einigen Updates ins Jahr 2010. Durchaus innovativ, weil es die Bedienung der Plattform wieder ein kleines Stück einfacher macht.
Hierzu steht im xing.com-Weblog:
Neu: Einfacher Nachrichten schreiben, Verbesserungen bei der Suche und XING-Mitglieder fragen
Die Neuerungen beziehen sich eher auf Detailverbesserungen, zum Beispiel kann bei Listendarstellung von Mitgliedern an vielen Punkten auf xing.com ein direkter Kontakt vorgenommen werden.
Neuerung beim Recruiter-Zugang
Für Nutzer mit Recruiter-Mitgliedschaft gibt es nun Verkettungen für Sprachkenntnisse (Und-Verknüpfung) sowie alle anderen Filter (Oder-Verknüpfung). Somit können Personalsuchende noch schneller Mitglieder mit bestimmten Qualifikationen finden.
Darüber hinaus wird Ihnen bei der Suche angezeigt, wie viele Nachrichten Sie dem Mitglied schon geschrieben haben. Auf diese Weise vermeiden Sie eventuelle doppelte Kontaktanfragen oder können auch schnell zurückschauen, wie die bisherige Kommunikation verlief.
Die weitere Verbesserung erfolgt bei der Applikation xing-Mitglieder fragen.
Wünsche weiterhin ein frohes neues Jahr und einen guten Start ins Jahrzehnt!
Beste Grüße
Marcus Reif
18. Dezember 2009
So richtig wird man auch nicht schlau. Zu meiner Zeit bei jobpilot.de vor über 11 Jahren haben wir noch DAX-Unternehmen erklären müssen, dass Anzeigenschaltung im Internet nichts mit Pornografie zu tun hat. Nur ein Dutzend Jahre später wird niemand ernsthaft die Effektivität des Internets bezweifeln. Während in den wirtschaftlichen Spitzenjahren die Auflage großer Zeitungen selbst anzeigenproduktionstechnische Grenzen überschritten wurden (April 2000, F.A.Z. mit 280 Seiten Stellenanzeigen), ist es heute wie umgedreht. Die F.A.Z. kommt selten noch über 40 Seiten Stellenanzeigen. In den letzten Wochen waren es krisenbedingt auch nur zwischen 12 und 30 Seiten.
Versprechen 1998
Damals – 1998 – erzählten wir noch, dass E-Recruiting viele Probleme löst und einige positive Effekte hat:
- die Rekrutierung wird um ein Vielfaches schneller
- die Anzeigenschaltung wird kostengünstiger
- die Ansprache einer modernen Zielgruppe wird erst über das Internet möglich
Nach einem Jahrzehnt darf man konstatieren, dass die Rekrutierung nicht schneller geworden ist. Während man weiland noch 60 Papierbewerbungsmappen auf eine F.A.Z.-Stellenanzeige erhielt, sind es heute mehrere Hundert E-Mail-Bewerbungen oder – wer das technisch bereits abgebildet hat – mehrere Dutzend strukturierte Online-Bewerbungen. Das Abarbeiten und der Aufwand für die höhere Quantität ist enorm, die Qualität leidet leider auch. Oft bekommt man richtig übel zusammengeschusterte Bewerbungen und soll sich auch noch ernsthaft eine einigermaßen respektvolle Antwort überlegen.
Kostengünster – naja. Die Preise der Printanzeigen sind alleine aufgrund Produktion und Logistik natürlich fünfstellig. Die Online-Stellenanzeigen noch dreistellig. Die Systeme in den Unternehmen darf man hier gerne mal einrechnen
. Die Zielgruppen: im Internet erreicht man Zielgruppen, die sich nicht mehr nennenswert qualitativ unterscheiden. In der F.A.Z. erreicht man hingegen eine intellektuelle, klassische Zielgruppe, die wertorientiert ist. Für alle, die die ehrenwerte F.A.Z. lesen, sich aber von meiner Schubladisierung nicht angesprochen fühlen, sehen es mir bitte nach.
Onlinestellenmärkte stagnieren
Der Markt der Onlinestellenmärkte stagniert. Wachstum nur durch Eroberung bestehender Marktanteile. Nennenswerte neue Märkte sehe ich nicht. Wachstum durch neue Wertschöpfung oder Services haben sich in den letzten Jahren nicht durchgesetzt. Preiserhöhungen sind obligatorisch jedes Jahr zu sehen, aber in geringem Maße. Die sozialen Netzwerke - xing.com und Facebook – werden möglicherweise die Gewinner dieser Entwicklung sein. Man darf weiterhin sehr gespannt sein.
Beste Grüße
Marcus Reif