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11. August 2010

xing.com bietet Stellenanzeigen mit einem “perfect match” an passenden Kandidaten

xing.com stellt heute eine Produktinnovation vor, die bei Schaltung einer Stellenanzeige auf xing.com direkt bis zu 20 passende Kandidaten vorschlägt. Das ist eine Produktinnovation, die schon sehr in die Richtung “perfect match” geht. Das war ein Produkt, welches wir damals bei Jobpilot als nächste Generation der Stellenanzeige sahen. Also weniger das passive Publizieren einer Stellenanzeige und das Prinzip Hoffnung, dass die Publikation schon für ausreichend gute Bewerber durch Marketing sorgen wird. Mein Blog-Beitrag zum Recruiter-Zugang: xing.com-Recruiter-Zugang ist da!

Hier die aktuellen Optionen für die Schaltung einer Stellenanzeige:

Ins Auge fällt der rot colorierte Hinweis “neu”:

Das setzt natürlich bei den inserierenden Unternehmen ein gewisses Maß an Infrastruktur und Kapazität voraus, um diese 20 Kandidaten über den Recruiter-Account direkt zu kontaktieren. Aber alles in allem eine echte Bereicherung für das E-Recruiting.

Produkthinweis: http://www.xing.com/jobs/products/overview

Beste Grüße

Marcus Reif

22. Mai 2010

Die Aktienkursentwicklung der Onlinestellenmärkte. Heute: Monster.com

Wie immer ist man auf der Suche nach einem guten Thema für das Weblog. Ich dachte, ich schaue mir mal die Aktienkursentwicklung der Onlinestellenmärkte an und beginne mit Monster.com. Als Google-Fan schaue ich natürlich erst mal bei Google-Finance nach einem geeigneten Chart, hier ist es:

Ansicht: maximal (1997 bis heute)

Quelle: Google Finance, Ansicht Monster Worldwide Inc, NYSE

Man sieht deutlich das Allzeithoch Anfang 2000 mit 91 US-$ per Share, wo auch der damalige deutsche NEMAX sein Allzeithoch der New-Economy hatte. Dazu passte der Börsengang der Jobs & Adverts AG mit jobpilot.de am 1. April 2000. Der Markt, insbesondere in den USA, ist derzeit hart umkämpft. Mit Yahoos HotJobs und Gannetts Careerbuilder waren einige gute Wettbewerber auf dem Markt, dem Experten sowieso keine große Entwicklung mehr prophezeien. Hotjobs wurde übrigens von Monster aufgekauft, siehe meine Meldung vom 04.02.2010. Der Aktienkurs Monsters stand mit Börsenschluss gestern bei 14,74 US-$ und somit fast 84 % unterhalb des Allzeithochs von März 2000.

Wie schwierig die Marktvolatilität auf Recruiting-Anbieter schlägt, ist allgemein bekannt. Die Herausforderung liegt in einem nachhaltigen Service, der sich allerdings nur in wirtschaftlichen Wachstumsphasen finanzieren lässt. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommen dann schnell Entlassungen als probates Mittel der Liquiditätssicherung zur Sprache. Monster vermeldete am 22. Februar 2010 die Entlassung von 200 Jobs, dies entsprach 3,5 % der gesamten Workforce (Meldung Yahoo Finance).

Im Grunde glaube ich, dass der Markt der Online-Stellenausschreibungen sich nicht mehr wesentlich verändern wird. Neue Möglichkeiten werden hinzukommen und Marktanteile werden sich dadurch verschieben, aber alles in allem ist die Ausschreibung von Stellenanzeigen eine fest etablierte Größe und allgemein akzeptiert. Ob durch Google, Facebook und xing.com noch erdrutschartige Bedeutungsverschiebungen folgen werden, glaube ich nicht.

Beste Grüße

Marcus Reif

18. März 2010

Bei xing.com kommt man gar nicht hinterher: XING-Momente

So sieht sie aus, die netzwerkeigene Werbung von Mitgliedern auf freiwilliger Basis. Hatte das heute – wieder mal – zuerst auf Twitter gelesen, bevor es dann auch über andere Kanäle zu mir kam. Das ist eine interessante Sache, die xing.com da tut. Die Testimonials – wenn man die Damen und Herren so bezeichnen möchte – arbeiten unentgeltlich für die Hoffnung nach einer Reise nach New York. Aber ansonsten muss man die Witzigkeit der Aktion herausheben.

Sie wollen selbst mitmachen? Das ginge dann hier: http://undeshatxinggemacht.xing.com

Beste Grüße

Marcus Reif

17. März 2010

Neue Innovation auf xing.com mit der Kompetenzkarte

xing.com ist mit einer weiteren Applikation an den Start gegangen – der xing-Kompetenzkarte! Die ersten Applikationen hatte ich ja bereits ausführlich vorgestellt. Aber diese Applikation ist zum einen neu, zum anderen meiner Einschätzung nach hochgradig Recruiting-relevant. Denn mit dieser Applikation kann man eine eigene Wortwolke (oder Tag-Cloud) seiner Fähigkeiten und Kompetenzen erstellen. Das ist gerade bei den weichen Faktoren, die schlussendlich einstellungsrelevant sind, eine sehr gute Möglichkeit der Visualisierung.

Viele Unternehmen rekrutieren immer noch nach dem klassischen A-, B- und C-Stapel und verkennen, dass auch Menschen ohne abgeschlossenes Studium eine hervorragende Arbeit mit besten Ergebnissen leisten können. Man sieht es an vielen Beispielen, u. a. bei der Telekom.

Hier der Screenshot meiner Wortwolke. Habe nur ein paar wenige Schlagworte eingegeben und auch erst eine Referenz angefordert, aber alles in allem läuft das auf eine nachhaltige Referenzierung der eigenen Kompetenzen hinaus. Höchst interessant fürs Recruiting!

Ich werde das gerne und ausführlich beobachten und auch meine eigenen Erfahrungen aus Recruitingsicht schildern. Bin auf Kommentare gespannt.

Link zur Applikation: http://www.xing.com/opensocial/canvas;app=68 

War übrigens nicht schnell genug. xing.com hat schon gebloggt ;-) . Hier ein Auszug:

So nutzen Sie die XING-Kompetenzkarte

Wie genau funktioniert die XING-Kompetenzkarte? Sobald Sie die Applikation installiert haben, begegnet Ihnen ein leeres Feld – Ihre Kompetenzwolke, die es mit Qualifikationen zu füllen gilt. Einige Schlagwörter werden Ihnen auf Basis Ihres Profils vorgegeben. Klicken Sie auf „Fähigkeit hinzufügen“, tragen Sie dann eine Qualifikation und eine Selbsteinschätzung Ihres Kenntnisstands ein.

Beste Grüße

Marcus Reif