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19. Dezember 2009

Zeitungsverlage suchen ihre Zukunft in der "Freemium"-Strategie

Wenn Rupert Murdoch den Zeitungsverlegern seine Sicht der Zukunft schildert, hören viele zu. Mit mehr als 100 Zeitungen, die Herr Murdoch sein eigen nennt, ist er sicherlich eine Vordenker seiner Zunft.

Noch vor nicht allzu langer Zeit schwenkten die Zeitungen und Verlage um vom nicht umsetzbaren “Paid Content” zur freien Veröffentlichung aller Inhalte im Internet, inklusive der in den Printtiteln erschienen redaktionellen Inhalte. Das die Zahlungsbereitschaft für Inhalte im Internet mehr als gering ist, dürfte allen bekannt sein. Zu viele vergleichbare Inhalte gibt es woanders kostenfrei, weshalb also auf der einen Plattform dafür bezahlen? Ein Großteil aktueller Meldungen sind sowieso automatisch generierte Meldungen der Depeschendienste. Die gibt es bei nahezu unzählbaren Internetportalen.

Also geht es um hochwertigen Qualitätsjournalismus. Premiumklasse! Die Strategie dafür hat der amerikanische Bestsellerautor Chris Anderson in einem Wort zusammengefasst: “Freemium”. Eine Wortneuschöpfung aus Free und Premium. Also die Depeschennachrichten und Allerweltsmeldungen erscheinen weiterhin frei verfügbar und zugänglich auf dem Portal. Qualitätsinhalte werden kostenpflichtig sein. Wenn ich mir so anschaue, was heute schon als Bezahlinhalt verfügbar ist, so ist der Prozess doch sehr umständlich und wenig komfortabel.

Bevor nun also die Verleger und Zeitungen den geneigten Nutzer zur Kasse bitten, muss der Prozess so einfach, wie möglich gemacht werden. Wie man den Gazetten entnehmen kann, arbeiten die US-Verlage bereits an einem entsprechenden Bezahlsystem. Ich bin gespannt.

Beste Grüße

Marcus Reif

27. Oktober 2009

Einbruch im US-Zeitungsmarkt | Axel Springer 88 % an Stepstone.de | Social Search bei Google | Arbeitgeber-Rankings | Universum-Studie

Hier einige kurze Presseclippings, wie es neudeutsch heißt:

US-Zeitungskrise. Auflagen brechen weiter ein

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,657487,00.html

Axel-Springer-Verlag kauft 87,8 %-Mehrheit bei Stepstone.de

http://www.axelspringer.de/presse/oeffentliches-uebernahmeangebot-abgeschlossen-Axel-Springer-baut-Mehrheit-aus-und-haelt-87-8-Prozent-Anteile-an-StepStone-ASA_969199.html

“Google Experimental Labs”: die so genannten Social Search startet

http://www.googlewatchblog.de/2009/10/26/google-social-search-gestartet/ und http://www.google.com/experimental

Gero Hesse bloggt zu Arbeitgeber-Rankings

http://saatkorn.wordpress.com/2009/10/26/arbeitgeber-rankings-segen-oder-fluch-teil-i/

Guten Start in den Dienstag und beste Grüße

Marcus Reif

Und Ergänzung um 18:45 Uhr:

Universum-Studie: Das sind die 50 attraktivsten Arbeitgeber weltweit

http://www.welt.de/wirtschaft/article4990924/Das-sind-die-50-attraktivsten-Arbeitgeber-weltweit.html

11. Juli 2009

Generationen im Personalmarketing

  • Bin heute aufgrund des Weblog-Beitrags von Don Alphonso über die neue Vodafone-Kampagne “Generation Upload” an meine Präsentation über die aktuelle Generation erinnert worden. Die Generation Upload gibt es natürlich nicht und ist ein Kunstprodukt der Werbeagentur Scholz & Friends. Aber hier mal zu meinen Inhalten:

Die Generationen im Überblick

Generationen

Außerhalb der Ahnenforschung wird der Begriff “Generation” auch gebraucht für alle Menschen eines bestimmten Lebensalters oder eines bestimmten geschichtlichen Zeitabschnitts, die ggf. unter bestimmte Handlungsmuster zusammengefasst werden können. Wie immer, wenn Ansichten aufgrund der Recherche als Annahme gefasst werden, fehlen Generationen oder es ist gefühlt eine zu viel. So ist es, wenn die Theorien lebendig werden.

Was bedeutet es, wenn Generationen entstehen?

  • Generationen zeichnen sich durch bestimmte Handlungsmuster aus
  • der Umgang mit und Konsum der Medien ändert sich
  • politische Einstellungen werden exemplarisch zusammengefasst (68er)
  • Verhaltensweisen erscheinen und werden beschrieben (z. B. Web 2.0)
  • das Mediennutzungsverhalten ist von Generation zu Generation unterschiedlich, wird allerdings eher durch technologischen Fortschritt verändert
Möchte aus der Studie nicht zu viel hier veröffentlichen, aber eine Zusammenfassung der Neigungen und Eigenschaften der Net-Generation sicherlich:
  • oftmals Einzelkinder der “Baby Boomer”
  • gewohnt im Umgang mit Autorität
  • aufgewachsen im Zeichen des Wohlstands
  • bleiben deutlich länger im Nest der Eltern
  • späte Heirat, Häuserbau und Kinder (Kinder nicht aus einer längerfristigen Planung)
  • schwächere Loyalität zum Arbeitgeber
  • wollen Mentor und Förderung, anstatt Chef und Stagnation
  • sind gebildet und intellektueller
  • wesentlich informierter
  • denken global und verhalten sich opportunistisch
  • soziale Verantwortung ist wichtig

Beste Grüße

 

Marcus Reif