
Eine sehr spannende Studie, die mir heute unter die Augen kam. Das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung hat die Wählerschaft der FDP in der Zeit von 2001 bis 2010 unter die Lupe genommen. (weiterlesen …)

Eine sehr spannende Studie, die mir heute unter die Augen kam. Das Liberale Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung hat die Wählerschaft der FDP in der Zeit von 2001 bis 2010 unter die Lupe genommen. (weiterlesen …)
Gestern Abend hatte ich eine gute Veranstaltung der Altstipendiaten des Stipendiums Politische Bildung. Wir hatten sehr lange über die Ergebnisse der Bundestagswahl gesprochen. Das Thema ist leider keine Häme wert, denn es betrifft beide Volksparteien in toto. Die SPD ist nur einige Schritte weiter. Die Erkenntnis lautet, dass die SPD mittelbar nicht nur die Nähe zur Partei Die Linke suchen wird, sondern dass das Ziel eine Vereinigung beider Parteien zu einer großen linksorientierten Partei sein wird. Konsequent wäre es an der jetzigen Stelle, wenn die SPD ihre Flügel auftrennen würde in den linken Teil, der zur Partei Die Linke tendiert und den rechten Teil, der auch durchaus bei der CDA innerhalb der CDU unterschlüpfen könnte. Die ganze Flügelrederei der letzten Jahre hat ja gezeigt, dass es auf beiden Seiten der SPD starke Schnittmengen zu anderen Parteien (Linke links, CDU rechts) gibt.
Das war er nun, der sehr intensive Bundestagswahlkampf. Intensiv, weil sehr zeitraubend. Polemisch wurde er nur durch das ”Holzen”, so wie es Münte in den letzten Tagen gemacht hat. Habe mir heute Nachmittag noch mal die TV-Total-Bundestagswahlsendung angeschaut. Bin schockiert über die Ergebnisse der Partei Die Linke. Aber gut, so ist Demokratie. Der heutige Abend hat gezeigt, dass die – nennen wir sie mal so – Prognose der TV-Total-Sendung bei CDU schon recht nahe war und - Gott sei Dank - Die Linke auf einem Normalwert fiel.