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10. August 2010

Der Social-Media-Knigge

Etikette spielt seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Das Internet macht die Notwendigkeit moderner Verhaltensrichtlinien mehr als offenkundig. Ein gutes Video dazu habe ich gefunden und möchte es gerne teilen:

Beste Grüße

Marcus Reif

30. Juli 2010

Monster Worldwide muss Umsatzrückgang und größeren Verlust vermelden

Die Finanzzahlen sind da. Monster Worldwide Inc. hat seine Quartalszahlen bekanntgegeben. Monster ist unter der ISIN US6117421072/WKN 484840 gelistet und ist die Muttergesellschaft des Karriereportals Monster.com. Gestern nach US-Börsenschluss wurde bekannt, dass Monster im zweiten Quartal 2010 den Verlust verdoppelt hatte, was auf geringere Umsätze zurückzuführen ist.

Der Nettoverlust belief sich auf 2,96 Mio. Dollar bzw. 2 Cents je Aktie, gegenüber einem Verlust von 1,37 Mio. Dollar bzw. 1 Cent je Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten wurde ein Break-Even erreicht. Der Umsatz ging von 223,06 Mio. Dollar auf 214,92 Mio. Dollar zurück.

Analytiker waren im Vorfeld von einem Verlust von 4 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 215,98 Mio. Dollar ausgegangen. Für das laufende dritte Quartal 2010 stellen sie ein Break-Even-EPS und Erlöse von 230,10 Mio. Dollar in Aussicht.

Die Aktie von Monster Worldwide schloss heute an der NYSE bei 13,33 Dollar (+0,83 Prozent). Nachbörslich gewinnt der Titel 0,20 Prozent auf 13,36 Dollar.

Ich habe mir mal über Google Finance die Aktienentwicklung des Monsters auf die letzten drei Kalenderjahre angeschaut (2008-2010). Hier das Chart:

Monsters Aktie bewegt sich deutlich über der Delle von Anfang 2009, ein Zeitpunkt, der in seiner finanziell depressivsten Phase die Wirtschaftskrise beschreibt. So gesehen entwickelt sich die Aktie nicht völlig schlecht.

Beste Grüße

Marcus Reif

27. Juli 2010

Medialeistungstest der Westpress Werbeagentur

Christian Hagedorn, der Geschäftsführer der Westpress Werbeagentur, hat mir freundlicherweise ein Exposé über den Medialeistungstest zur Verfügung gestellt. Ich hatte in einem Blog-Beitrag “StepStone ist Marktführer bei Stellenbörsen, titelt Welt.de” bereits darüber kurz geschrieben. Aber gehen wir in medias res:

Die Westpress Werbeagentur hat mit dem Medialeistungstest 2010 Print und Online (kurz: MLT) in Kooperation mit maßgeblichen Verlagen und Online-Jobbörsen eine unabhängige Studie durchgeführt, die in ganz Deutschland einzigartig ist. Der MLT vergleicht Print- sowie Online-Medien und trifft eine fundierte Aussage über die quantitative und qualitative Leistungsfähigkeit der Medien hinsichtlich der Generierung von Bewerbungen durch die Schaltung von professionell gestalteten Stellenanzeigen.

Das dreistufige Bewertungssystem zur Kategorisierung der eingegangenen Bewerbungen hinsichtlich der Eignung für die jeweilige Position bzw. das Berufsbild liefert die Grundlage für objektive Rückschlüsse auf die Wirksamkeit der Medienwahl.

Zudem klärt der Test, inwiefern Spezialisten bei der Medienauswahl im Online- und Printbereich nötig sind und über welche Medien sich die passenden Kandidaten bei möglichst geringem Zeit- und Budgetaufwand finden lassen. Hierbei stellt sich im Wesentlichen heraus, dass in hohem Maße qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber einerseits Printmedien als probates Mittel zur erfolgreichen Stellensuche nutzen (s. Abb. 1) und andererseits die Online-Suche eine günstige Kosten-Nutzen-Alternative für Unternehmen zur Rekrutierung einer hohen Anzahl potenzieller Kandidaten darstellt – sofern nicht unmittelbar absolute Top-Management-Positionen zu besetzen sind (s. Abb. 2).

 

Abb. 1: Aufteilung Online/Print nach Qualität, Position Oberarzt der Pädiatrie (m/w)

Bei verhältnismäßig wenig Bewerbungen (Bewerbungsqualität-Kategorien: A=sehr gut, B=gut, C=ungeeignet) bleibt das Medium Print klarer Gewinner hinsichtlich der erfolgreichen Suche nach einem Spezialisten im Medizinsektor. Hier ist ein Printmedium der klare Gewinner, alle Online-Plattformen brachten nur eine Bewerbung.

 

Abb. 2: Aufteilung Online/Print nach Qualität, Position Leiter Vertrieb (m/w)

Zur erfolgreichen Besetzung einer Position wie dieser stellt der Online-Bereich einen hohen absoluten Anteil geeigneter Bewerbungen (A und B, 50 %) – bei einer gleich großen Menge an Bewerbungen der Kategorie C. Bei vergleichsweise geringem Kostenaufwand könnte es sich für ein Unternehmen demnach rentieren, Onlinemedien für die Suche zu wählen. Ausschlaggebend ist hier die Relation zwischen A-, B- und C-Bewerbern sowie dem damit verbundenen Zeit- und Kostenaufwand. Ist der Aufwand zum Selektieren der A-Bewerbungen aus der Gesamtzahl zu hoch, konterkarieren die niedrigen Online-Schaltungskosten die Kosten des Arbeitsaufwands. Bei Print verhält es sich genau andersherum. Hier dürfte die Entscheidung pro Online zu treffen sein.

Die Beispiele zeigen exemplarisch die umfangreichen Ergebnisse des MLTs – in der Gesamtbetrachtung sind die verzeichneten Rückläufe sowohl vom Medium als auch von der jeweiligen Zielgruppe abhängig. Eine Entscheidung pro Print oder pro Online ist vor allem erst dann zu treffen, wenn alle Rahmenbedingungen beachtet werden.

Westpress hatte schon im Jahre 2004 erstmalig einen Medialeistungstest durchgeführt. 2010 geben die erfahrenen Personalmarketing-Profis mit Sitz in Hamm (Nordrhein-Westfalen) ihren Kunden somit erneut eine Studie an die Hand, um die Personalsuche auf optimale Weise zu erleichtern und die Auswahl der Medien zu objektivieren.

Internetpräsenz der Westpress Werbeagentur: www.westpress.de 

Beste Grüße

Marcus Reif

25. Juli 2010

Leistungsfähige deutsche Personalberatungen in der Übersicht

Ich widme mich mal wieder dem deutschen Personalberatungsmarkt. Die BDUsche Rangliste der marktführenden Personalberater hatte ich am 22. März 2010 gebloggt.

Ranking der in Deutschland marktführenden Personalberater

Hier folgt nun meine Rangliste der leistungsfähigen deutschen Personalberatungen anhand Erfahrungswerten. Der BDU mit seinem Ranking betrachtet die Größe der Personalberatungen anhand des Umsatzes. Das ist ein guter Indikator, keine Frage, beschreibt allerdings nur die generalistischen Anbieter mit einer gewissen Größe. Diese Personalberatungen haben eine Vielzahl an Personalberatern und Partnern, die natürlich Expertise mitbringen, also durchaus empfehlenswert sind. Nicht bedacht werden in diesem Ranking die so genannten Boutiquen, also kleine, aber feine Personalberatungen, die sich auf eine Nische spezialisiert haben, nur eine bestimmte Branche bediene oder nur einen gewissen Hierarchiebereich. Ich versuche mal einen gute Überblick zu geben.

Personalberatung Schwerpunkt Internetadresse
Acclivitas Executive Search http://www.acclivitas.de
Alexander Hughes Executive Search http://www.alexanderhughes.com
Fricke Finance & Legal Finanz- und Rechtsspezialisierung http://www.f-finance.de
Gemini Executive Search Executive Search http://www.gemini-exs.com
Hanovermatrix Fach- und Führungskräfte http://www.hanovermatrix.de
Herbold & Fischer Fach- und Führungskräfte http://www.herboldfischer.de
Humancaps Consulting Ltd. HR, Marketing, Vertrieb und IT http://www.humancaps.de
Rare Company Fach- und Führungskräfte http://www.rarecompany.com
Rat.Haus Fach- und Führungskräfte http://www.rathaus-personalberatung.de
von Bonin Fach- und Führungskräfte http://www.von-bonin.de

Die Liste ist mit Sicherheit unvollständig und sicherlich auch keine repräsentative Aufstellung. Aber sie ist ein Anfang. Ich nehme gerne weitere Personalberatungen auf. Wer also aus seiner Sicht fehlt, schreibt mir bitte eine kurze E-Mail.

Beste Grüße

Marcus Reif