Zum Inhalt springen



22. Februar 2010

xing.com-Recruiting: nun auch ein Bürgermeister ausgeschrieben

Wie ich in meinem montäglichen xing.com-Newsletter entnehme, ist aktuell eine neue Stelle ausgeschrieben, die für mich nachhaltig in der Entwicklung der Jobs-Rubrik auf xing.com gilt. Und zwar ist es ein Bürgermeister. Der darf seinen Dienst ab Januar 2011 auf Helgoland antreten.

Hier mal der Screenshot der Anzeige

Dass in den Medien – ob print oder online – Bürgermeister gesucht werden, ist per se nicht unüblich. Doch zum größten Teil sind diese Ausschreibungen mit einem Kommentar zu versehen. Solche Positionen sind politisch zu besetzen, deshalb entscheiden die Parteien vor Ort über ihre Kandidaten. Denn Bürgermeister – und das ist in Helgoland nicht anders – werden gewählt und nicht eingestellt. Auf Helgoland gilt die Urwahl als Direktwahl, genau so wie in Hessen. Bedeutet: man braucht die Mehrheit bei der Wahl.

Aber wieder zurück zu xing.com. Dass der Bürgermeister dort ausgeschrieben ist, bedeutet für mich einen weiteren Schritt von xing.com, als wertschöpfender Onlinestellenmarkt wahrgenommen zu werden. Eine schöne Entwicklung.

Beste Grüße

Marcus Reif

16. Februar 2010

Umfrage von Monster.de mit sinnfreien Ergebnissen

Lese gerade wieder mal eine Pressemeldung von Monster.de. Auf der Plattform gibt es recht häufig Abstimmungen, die dann als so genannte “Monster-Umfrage” publiziert werden. Der geneigten Öffentlichkeit werden da aber ziemlich haarsträubende Ergebnisse präsentiert, statistisch betrachtet völlig ohne Relevanz. In der aktuellen Meldung/Umfrage ist die zentrale Aussage, dass “92 Prozent der befragten Deutschen nicht ihrem Traumberuf nachgehen”.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick: Was würden Sie tun, um Ihren Traumjob zu bekommen? Wenn ich es mir finanziell leisten könnte, würde ich sofort meinen Job aufgeben und meinen Traum verfolgen. 49% (1.424) Wenn ich die Zeit hätte, würde ich mir sofort die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten für meinen Traumjob aneignen. 33% (958) Ich müsste mir Unterstützung suchen – allein traue ich mir das nicht zu. 10% (303) Ich habe schon meinen Traumjob. 8% (240)

Hier wurden also rund 3.000 Personen befragt, die alle auf Monster.de gesurft sind. Die statistische Signifikanz einer repräsentativen Umfrage setzt allerdings voraus, dass eine gute Mischung der Grundgesamtheit mit relevanter Größe vorhanden ist. 3.000 Personen scheint relevant in der Größe zu sein, aber Personen die einen Online-Stellenmarkt ansteuern, gehören meines Erachtens zu keiner normalverteilten Gruppe. Das sind doch größtenteils Personen, die aktiv auf der Suche nach Stellenanzeigen sind. Wiederum ein wesentlicher Teil davon dürfte eine gewisse Wechselwilligkeit besitzen, sonst würde er nicht nach Stellenanzeigen und somit Möglichkeiten eines Arbeitsplatz- oder Berufswechsels suchen. Und damit wären wir schon beim Punkt. Diese Umfrage ist weder relevant, noch signifikant noch statistisch bedeutend.

Man könnte das mit einer Umfrage vergleichen unter 3.000 Besuchern von Sprechstunden beim Allgemeinmediziner. Würde es überraschen, wenn 90 % dieser Gruppe erkältet sind und/oder einen grippalen Infekt haben? Sicherlich nicht …! Somit: Umfrage für die Füße.

Die aktuelle Umfrage auf Monster sieht wie folgt aus:

Was bin ich auf das Ergebnis gespannt …

Beste Grüße

Marcus Reif

Das war der Flörsheimer Fassenachtsumzug – Flerschem feiert Fassenacht

Die Zeitungen gestern und heute sind voll von Berichten über den Flörsheimer Fassenachtsumzug. Das Traurige daran – die Artikel beschreiben zum größten Teil die negativen Geschehnisse rund um den Umzug. Die mehr als 50.000 friedlichen Besucher und Narren sowie die 140 Fuß- und Fahrgruppen mit gut 1.000 Teilnehmern kommen da im Grunde viel zu kurz. Wenn Woche um Woche ins Land geht mit Bau eines Motivwagens, dann ärgert es schon, wenn ein paar extrem alkoholisierte Jugendliche Krawall machen und darauf mehr Berichterstattung erhalten, als nötig.

Aber wir haben so einiges erlebt bei dem Umzug. Da wurde von Jugendgruppen Handkäse auf Fußgruppen geworfen, inkl. der Musik (Zwiebelsoße). Das ist mehr als eklig. Und die Gewaltbereitschaft durch Provizierungen und dem anschl. Durchführen des Adoleszenz-Klassikers ist mehr als bedenklich. Beim Umzug selbst wurden sogar Polizeibeamte angegriffen.

Gut, genug zu den unschönen Themen. Nun zu den schönen. Der Umzug war klasse. Das Wetter hielt ordentlich. War zwar kalt, aber erträglich. Hier einige Impressionen:

Hall die Gail und Helau!

Marcus Reif

9. Februar 2010

Google Buzz ein neuer Hype oder sogar ein neues soziales Netzwerk?

Screenshot von Google Buzz unter http://www.google.com/buzz

Heute um 19:00 Uhr veröffentlichte Google in einer live übertragenen Videokonferenz über YouTube.com Neues über die aktuelle Innovation: Google Buzz. Das ist nichts anderes, als ein Kommunikationssystem ähnlich Twitter. Buzz ist ein in den E-Mail-Dienst Google Mail integrierter Twitter-Klon, in den auch Inhalte aus anderen Google-Diensten, wie zum Beispiel Picasa oder YouTube, problemlos einbinden lassen sollen. Neue Nachrichten fließen in Echtzeit in den E-Mail-Posteingang, erklärte Entwickler Todd Jackson am Dienstag am Google-Stammsitz in Mountain View, USA. Natürlich gibt es für das eigene Mobiltelefonbetriebssystem Android eine eigene App. Im Laufe der Woche wird Google Buzz dann in allen Google-Mail-Konten freigeschaltet sein.

Viele spekulieren darüber, dass durch Google Buzz eine Art Google-eigenes soziales Netzwerk entsteht. “Facebook-Killer” habe ich vorhin auf Twitter gelesen. Ob es tatsächlich dafür reicht, wird sich weisen. Vor einigen Tagen wurde über eine E-Mail-Erweiterung bei Facebook berichtet, was auch viele als Ende der klassischen E-Mail werteten. Die Wahrheit liegt – wie immer – irgendwo dazwischen. Bis dahin bin ich gespannt, denn Google hat einige Dinge entwickelt, die ich in meinem Alltag sehr gut und oft verwende. Und bisher glaube ich der Unternehmensleitlinie “Don’t be evil”.

Beste Grüße

Marcus Reif