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Die SPD-Medienholding verblüfft mit Aussagen zur Unternehmenswirtschaftlichkeit und Personalstrategie

Das Geschäftsjahr 2008 der SPD-Medienholding, oder besser gesagt der “Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH”, war noch als sehr gut zu beschreiben und wies einen Bilanzgewinn aus.

Mein Beitrag dazu: SPD-Medienholding: 9 Mio. EUR Bilanzgewinn für die SPD im Jahr 2008

Nun ist im Horizont von ganz anderen Tönen zu lesen. Der Geschäftsführer der Medienholding, Herr Jens Berendsen, will aktuell am Personal sparen. Die SPD, die als Mehrheitseigner 100 % der Anteile hält, ist bei den Schlagworten “Personalabbau” eine der ersten auf den Barrikaden. Bin mal gespannt, mit welchem Engagement sich die SPD gegen die Pläne ihres Geschäftsführers bei der Tochter stemmt.

Unbestreitbar ist, dass die Verlage durch das veränderte Medienkonsumverhalten nachhaltig in ihrer Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt sind. Die SPD-Medienholding in Persona Herr Berendsen, fordert nun, “die Personalkosten strukturell auf den Prüfstand zu stellen”. Der im Horizont gewählte Duktus passt allerdings bei aller wirtschaftlich eventuell notwendigen Anpassung wirklich nicht zur SPD. Zu lesen ist von “problematischen Ausgaben für Mitarbeiter”. Eine Aussage, wie man sie in derart kühlem Duktus eher von Strukturberatungen kennt.

Nachzulesen ist dies im Horizont, Ausgabe 33/2010, Seite 1.

Beste Grüße

Ihr Marcus Reif

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Info:
Die SPD-Medienholding verblüfft mit Aussagen zur Unternehmenswirtschaftlichkeit und Personalstrategie ist Beitrag Nr. 869
Autor:
Marcus K. Reif am 19. August 2010 um 10:27
Category:
Ökonomie,Politik
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