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Zeitungsverlage suchen ihre Zukunft in der "Freemium"-Strategie

Wenn Rupert Murdoch den Zeitungsverlegern seine Sicht der Zukunft schildert, hören viele zu. Mit mehr als 100 Zeitungen, die Herr Murdoch sein eigen nennt, ist er sicherlich eine Vordenker seiner Zunft.

Noch vor nicht allzu langer Zeit schwenkten die Zeitungen und Verlage um vom nicht umsetzbaren “Paid Content” zur freien Veröffentlichung aller Inhalte im Internet, inklusive der in den Printtiteln erschienen redaktionellen Inhalte. Das die Zahlungsbereitschaft für Inhalte im Internet mehr als gering ist, dürfte allen bekannt sein. Zu viele vergleichbare Inhalte gibt es woanders kostenfrei, weshalb also auf der einen Plattform dafür bezahlen? Ein Großteil aktueller Meldungen sind sowieso automatisch generierte Meldungen der Depeschendienste. Die gibt es bei nahezu unzählbaren Internetportalen.

Also geht es um hochwertigen Qualitätsjournalismus. Premiumklasse! Die Strategie dafür hat der amerikanische Bestsellerautor Chris Anderson in einem Wort zusammengefasst: “Freemium”. Eine Wortneuschöpfung aus Free und Premium. Also die Depeschennachrichten und Allerweltsmeldungen erscheinen weiterhin frei verfügbar und zugänglich auf dem Portal. Qualitätsinhalte werden kostenpflichtig sein. Wenn ich mir so anschaue, was heute schon als Bezahlinhalt verfügbar ist, so ist der Prozess doch sehr umständlich und wenig komfortabel.

Bevor nun also die Verleger und Zeitungen den geneigten Nutzer zur Kasse bitten, muss der Prozess so einfach, wie möglich gemacht werden. Wie man den Gazetten entnehmen kann, arbeiten die US-Verlage bereits an einem entsprechenden Bezahlsystem. Ich bin gespannt.

Beste Grüße

Marcus Reif

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Info:
Zeitungsverlage suchen ihre Zukunft in der "Freemium"-Strategie ist Beitrag Nr. 431
Autor:
Marcus Reif am 19. Dezember 2009 um 13:20
Category:
Allgemein
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