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30. April 2009

Das Schwein hat Grippe!

Von einer Seuche ?ber die Epidemie nun zur Pandemie. Nat?rlich werden Nachrichten mit bedrohlichem oder skandal?sem Charakter bereitwillig aufgenommen und durch spektakul?re Entwicklungen garniert. Die W?rze von Nachrichten ist bei einigen Medien eng benachbart mit Panikmache, Apokalypse oder der gr??tm?glichen Verfehlung einzelner.

Das Schwein hat Grippe! Zuerst hatte das eine Schwein die Grippe in Mexiko. 40, dann 70, dann 150 und jetzt wird medial wieder abger?stet. 27 infizierte Menschen, sieben Verstorbene. Wie bedauerlich es doch ist, dass medizinisch relativ trivial zu beherrschende Viren doch zu sieben Todesf?llen f?hren k?nnen, zeigt, dass wir neben der Rezession auch noch andere Themen zu l?sen haben.

Aktuell sind wir auf Alarmstufe 5 von 6. Die Aufstockung auf 5 bedeutet, dass die ?bertragung von Mensch zu Mensch zur Ausbreitung in mindestens zwei L?ndern derselben Region gef?hrt hat, was mit den USA und Mexiko der Fall ist. Bei der h?chsten Alarmstufe 6 wird von einer weltweiten ?bertragungsgefahr – einer Pandemie – ausgegangen.

Der Erreger: Es handelt sich um ein Influenza-A-Virus mit der Bezeichnung A/H1N1, das sich von Mensch zu Mensch ?bertragen kann. Schweine gelten bei der Grippeausbreitung als besonders gef?hrlich, weil sich verschiedene Viren in ihnen gleich gut vermehren und auch mischen k?nnen. Ein H1N1-Virus war auch der Ausl?ser der Spanischen Grippe, die zwischen 1918 und 1920 weltweit mindestens 25 Millionen Menschen get?tet hat. Quelle: spiegel.de

Das Schwein hat Grippe! Die Wirtschaft ebenfalls!

Marcus Reif

27. April 2009

Finanzhaie würden SPD wählen

SPD-Europawahlkampf, Finanzhaie würden …

Im Weblog der FDP-Bundestagsfraktion erschien ein lesenswerter Artikel zum Europawahlmotto auf einem der SPD-Plakate: “Finanzhaie würden SPD wählen”. Empfehle ich sehr gern weiter:

Diese Schlussfolgerung ergibt sich nahezu zwangsläufig aus dem politischen Handeln der SPD. Nicht nur, dass die SPD der Hypo Real Estate mal eben 100 Mrd. Euro problemlos und diskret zur Verfügung stellt, nein, sie verbittet sich auch ausdrücklich kritische Nachfragen der Öffentlichkeit und insbesondere der Opposition. Wen ein mulmiges Gefühl beschleicht, dass der SPD-Finanzminister einer einzigen Bank den Betrag zur Verfügung stellt, den der deutsche Staat für die soziale Absicherung der Bürgerinnen und Bürger aufwendet, dem wirft man Wahlkampfgetöse vor. Finanzhaie könnten sich jedenfalls keine bessere politische Rückendeckung wünschen, als die der SPD. Weiterlesen unter dem Trackback.

17. April 2009

Die Tage haben es in sich – Jobstairs-Relaunch und SPD-Wahlgeschenke

Wo fängt man an? Irgendwie geht nicht alles auf einmal. Habe die letzten Wochen rumgezwitschert (twitter.com/marcusreif) und dabei das Weblog völlig aus dem Auge verloren.

Jobstairs.de

Jobstairs.de hat seinen Relaunch hinter sich gebracht. Eine sehr gefällige Gestaltung mit angenehmen Farben, viel Web-2.0-Anmut und eine der besten Such-Technologien deutscher Onlinestellenmärkte runden das bereits gute Bild ab. Und ich bin auch wieder dabei ;-)

 

 

 

 

jobstairs

Link: www.jobstairs.de

 

SPD verteilt Wahlgeschenke

Klassenkampf nannte man das früher, was die SPD nun vorschlägt. Der Wahlkampf soll geprägt sein von der Lastenverteilung. Große Brieftasche, sehr großer Anteil; kleine Brieftasche, sehr moderater Anteil. Steuerprogression bezeichnen viele Volkswirtschaftler sowieso als Raub, aber das hatten wir schon.

 

Die SPD wird massiv kritisiert für ihren Vorschlag, einen Steuerbonus von 300 Euro für diejenigen einzuführen, die auf ihre Lohnsteuererklärung verzichten. Das betrifft Arbeitnehmer, die über keine sonstigen Einkünfte verfügen und die kaum Rückerstattungen vom Finanzamt zu erwarten haben.

 

In der aktuellen Situation ist doch jede Form der Steuererhöhung hasardeurisches Unterfangen. Und genau dies muss kommen. Irgendjemand wird für die geschätzten 4 Mrd. EUR aufkommen müssen, die dieses 300-EUR-pro-Nase-Wahlkampfgeschenk kosten wird. Ist nun die Frage, welche Steuererhöhung zur Finanzierung dieses populistischen Dings herangezogen werden wird: Energiepreise wären nahe liegend, treffen aber doch leider den kleinen Mann wieder direkter, als Besserverdienende!

 

Und die CDU fängt auch schon damit an. Der Generalsekretär des baden-württembergischen Landesverbands, Strobl, will den Solidarzuschlag streichen. Sinnvoll wäre das allemal, aber zur Bundestagswahl ein unsinniges Unterfangen. Was benötigt wird – Grüße an Friedrich Merz –, ist eine kausale Steuerreform und kein rumdoktorn an einem bereits völlig veralteten System.

 

Heisa, die Bundestagswahl kommt! Hoffentlich behält meine Partei das bei: „Patriotismus“ gibt es nur bei der CDU!

 

Marcus Reif