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Welcher Artikel bedarf zuerst eines Kommentars?

Ypsilanti will es nun doch versuchen mit Rot-Gr?n-Dunkelrot. Nun gut. Alle Beschw?rungen helfen da wohl nichts. Gew?hlt ist gew?hlt. Soll sie mal machen. Dass sie ihr Wahlversprechen aufgrund evidenter Machtinteressen brechen will, wird man ihr und der SPD ?bel nehmen. Die Bayern-Wahl und die Bundestagswahl kommen! Alle Beteuerungen – von welchem SPD-F?hrungsmitglied auch immer – nichts mit “Der Linken” zu machen, werden ad absurdum gef?hrt. Selbst der rhetorische Kniff in eine “von den Linken tolerierten Minderheitsregierung” nimmt doch niemand ab. So unf?hig zu verstehen ist der W?hler nicht.

Und wenn mal der eine oder andere SPDler mutig seine Meinung kundtut, wird er geschasst. So steht es heute auf spiegel.de. Wolfgang Clement droht das Parteiausschlussverfahren. Auch das ist Werbung f?r Politik. Da brauchen sich die SPDler in Berlin nicht wundern, dass mehr Austritte als Eintritte verzeichnet werden. Gute Werbung sieht anders aus als Redeverbot, oktroyiertes Schweigen bei unpopul?ren sozialdemokratischen Themen.

Marcus Reif

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« CDU überholt SPD als mitgliederstärkste Partei – Zweierlei Maß »

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Welcher Artikel bedarf zuerst eines Kommentars? ist Beitrag Nr. 13
Autor:
Marcus K. Reif am 31. Juli 2008 um 08:30
Category:
Politik
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