1. Januar 2008

Guten Tag und willkommen auf meinem Weblog. Ich schreibe hier über alles Mögliche, mein Schwerpunkt liegt im E-Recruiting/Social-Media sowie der Politik. E-Recruiting ist meine Profession, die Politik mein Hobby. Fühlen Sie sich wohl und schauen Sie sich um.
Beste Grüße

Marcus Reif
26. August 2010
Ich hatte dazu am 4. Februar schon etwas gebloggt unter Monster kauf Hotjobs für 225 Mio. US-$ von Yahoo! Nun meldet Monster, dass die Übernahme abgeschlossen ist. Zum 24. August wurde die mit 225 Mio. US-$ quantifizierte Übernahme abgeschlossen und Hotjobs somit Teil des Monster-Konglomerats.
In der Pressemeldung wird zitiert:
According to Monster, the traffic deal combined with its existing worldwide traffic gives it access to some 43 million unique visitors, “88 percent more than the next largest competitor.” That would be CareerBuilder.
Also Teil der Vereinbarung ist die Lieferung der Jobsuche auf Yahoo in Nordamerika für die nächsten drei Jahre. Über das globale Netzwerk hinweg stehen Monster und Yahoo in Verhandlungen, die Traffic-Kooperation über die geografischen Einheiten Europa, Asien und Lateinamerika auszudehnen.
Monster bedient in den USA mehr als 600 wöchentlich oder täglich erscheinende Nachrichtenblätter und arbeitet für 97 % der Unternehmen aus dem Fortune 1000. Weiter wird in der Pressemeldung zitiert:
“We’re selecting the best products from both organizations to deliver effective solutions…” That suggests something more than just migrating customers to Monster may be in the works, though it’s hard to imagine what that might be. Yahoo hasn’t invested much in HotJobs in the last few years, so chances are the “best products” are probably job delivery and distribution tools.
Beste Grüße
Marcus Reif
25. August 2010

Ein neuer Bürgerentscheid löst nicht das Problem der Verkehrsbelastungen in Flörsheim und allen Stadtteilen
Die Idee der Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße, die Bürger ein weiteres Mal über den derzeit gültigen Bürgerentscheid abstimmen zu lassen, ist öffentlich betrachtet sicherlich gut gemeint. Doch auch hier gibt es andere Sichtweisen. Zum einen ist der Bürgerentscheid aus dem Jahre 2007 gültig, es bedarf keines weiteren zur gleichen Frage. Zum anderen sind die Stadtverordneten bei den Themen Verkehrsentlastung bewusst offen miteinander umgegangen. Niemand sollte das Gefühl haben, dass hier ohne Sinn und Verstand an den Planungen der Umgehungsstraße in der vorliegenden Form festgehalten wird.
Die Analyse der Verkehrszählung aus Oktober 2009 zeigt, dass sich der Verkehr in seiner Quantität erhöht hat, was die Belastungen steigen lässt. Ein weiterer Bürgerentscheid löst nicht diese Belastungen. Ein offenes Gespräch der Fraktionen, bei welchen Ideen man gemeinsam ansetzen könnte, fand nicht ergebnisoffen statt.
Noch einmal zurück. Nach dem Bürgerentscheid gab es die AG Verkehrsentlastung, die in großem Dissens auseinander ging. Zur Haushaltsberatung 2009 beantragte die GALF ein alternatives Verkehrskonzept. Die CDU signalisierte ihre Unterstützung, so dass zum Ende hin alle Fraktionen dieses Konzept ermöglichen wollten. Zielsetzung war, Optionen zur Verkehrsentlastung aufzuzeigen. Weil eins ist sicher und klar – wenn die Umgehungsstraße nicht kommt, werden Maßnahmen zur Verkehrsleitung über heute nicht als Bundesstraße gekennzeichnete Flörsheimer Straßen die Alternative sein. Viele, die den Bürgerentscheid als Möglichkeit zur Verhinderung der Umgehungsstraße sahen, waren der Meinung, damit alle Optionen der Planung beendet zu haben. Fakt ist, wenn die Umgehungsstraße nicht kommen sollte, wird darüber zu entscheiden sein, über welche innerstädtischen Straßen der Verkehr zusätzlich verteilt werden kann. Dies wird zu Lasten der Anwohner gehen, die Stand heute keinen Durchgangsverkehr vor der Tür haben. Zu einer fairen und objektiven Darstellung der Situation gehört dieser Teil der Wahrheit.
Das Ergebnis der Maßnahme “alternatives Verkehrskonzept” ist evident. Die GALF konnte politisch den Weg einer Ausschreibung mit Vergabe an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter nicht mitgehen, damit war die Zielsetzung, im Konsens andere Optionen zur Verkehrsentlastung zu beleuchten, nicht mehr gegeben.
Fakt ist, dass die Planung der Umgehungsstraße seit über 50 Jahren vorangetrieben wird. Ein wesentlicher Aspekt dieser Planung ist die Finanzierung. Diese ist erfolgskritisch. Diese Finanzierung ist für die Umgehungsstraße in der aktuellen Planung sichergestellt, da sie im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf enthalten ist. Und die Befürworter der Umgehungsstraße halten ja nicht aus dogmatischen Gründen seit Jahrzehnten an der Planung fest, sondern weil es diejenige ist, die in puncto Umsetzung am Wahrscheinlichsten ist.
Der wirtschaftliche Faktor der Umgehungsstraße für Flörsheim als Stadt kommt bei der Beleuchtung des Themas deutlich zu kurz. Unser Haushalt ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir die Gewerbegebiete Flörsheim stärker, nachhaltiger und zeitlich kürzer entwickeln, als dies in den letzten Jahren der Fall war. Ansiedlung von Gewerbe bedeutet aber auch zusätzlicher Ziel- und Quellverkehr, der über eine Umgehungsstraße fahren die Anwohner an den betroffenen Straßen nicht belastet.
In den Pressemeldungen und Briefkastensendungen ist von einer kleinen Lösung für Weilbach zu lesen. Bevor jetzt alle Welt glaubt, dies sei eine realistische Option, sollten doch einige Meilensteine im Vorfeld geprüft werden. Der ebenso wesentliche Aspekt der Finanzierung ist hierbei zu berücksichtigen. Wer zahlt eine kleine Weilbacher Umgehung? Das wäre die Stadt Flörsheim am Main als so genannter Baulastträger. Bei der wirtschaftlichen Lage der Stadt halte ich Investitionen für diese Umgehung – mal grob mit 8-12 Mio. EUR taxiert – für nicht zu stemmen. Darüber hinaus müssen Gespräche mit Land und Bund stattfinden, ob sie grundsätzlich eine solche Teilplanung der ursprünglichen Gesamtplanung ermöglichen oder ggf. unterstützen. Ohne diese wesentlichen Grundsatzfragen kann meines Erachtens keine Befragung der Bürger erfolgen. Ohne ein umfassendes Bild der Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten gerät ein Bürgerentscheid zur Farce. Ein Bürgerentscheid ohne diese Aspekte im Vorfeld zu eruieren und zu erläutern, wäre Populismus. Populismus ist wie süßer Honig, doch löst er keine Probleme.
Der Pressemeldung entnehme ich einen Formulierungsvorschlag für den Bürgerentscheid, den ich nicht als ideal ansehe. So wie berichtet, muss ich dagegen sein, wenn ich dafür bin. Schlüssig formuliert müsste die Frage des Bürgerentscheids bedeuten, wer mit Ja stimmt, ist für die Umgehungsstraße. Wer mit Nein stimmt, ist gegen sie. Sollte es zu einem Bürgerentscheid kommen, ist ein Maximum an Klarheit und Transparenz nötig. Hierzu zählt auch die Formulierung der Frage.
Bei einem Bürgerentscheid ist es erfolgskritisch, dass eine Mindestanzahl an Stimmen abgegeben werden. Dies nennt man das erreichte Quorum. Bei einer Kommunalwahl ist qua Wahlbeteiligung die Erreichung des Quorums vermutlich erreicht, somit ein Erfordernis für den Bürgerentscheid alleine durch die parallel stattfindende Kommunalwahl außer Kraft gesetzt. Die BIGU hat eine klare Taktik in dieser Frage – sie glaube, sie haben eine große Mehrheit hinter sich, die sich auf die politischen Mehrheiten an der Kommunalwahl auswirken werden. Was hat das aber mit der Verkehrsentlastung zu tun? Darüber hinaus stimmen die Flörsheimer zeitgleich über einen hessischen Plebiszit zum Verschuldungsverbot ab sowie über den künftigen Landrat. Wir kommen also an eine Belastungsgrenze – der Wähler, der Verwaltung und der ehrenamtlichen Wahlhelfer!
Meine Frage ist – welche Zielsetzung zur Entlastung Flörsheims steht hinter dem Bürgerentscheid der BIGU? Von einer spürbaren Entlastung Flörsheims sind wir danach noch weiter entfernt als heute. Nur gegen eine Planung zu sein, beantwortet noch nicht die Frage, wie denn nun mit der Verkehrsbelastung umgegangen werden soll. Als eigenständige Fraktion darf die GALF in der Stadtverordnetenversammlung gerne sagen, welche Maßnahmen sie mitgeht. Die BIGU sollte nun sorgfältig prüfen, ob sie wirklich einen zweiten Bürgerentscheid zur gleichen Frage will und damit erneut die Menschen in unserer Stadt spaltet.
Die CDU-Fraktion entschloss sich zu einer Pressekonferenz, die sie gemeinsam mit SPD und FDP am Dienstag, dem 24. August 2010, in der Weilbacher Gaststätte Zum Engel abgab. Hierzu gab es folgende Presseberichterstattung:

Pressekonferenz der CDU, SPD und FDP zur Verkehrsentlastung Flörsheims
Beste Grüße
Marcus Reif
19. August 2010
Das Geschäftsjahr 2008 der SPD-Medienholding, oder besser gesagt der “Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH”, war noch als sehr gut zu beschreiben und wies einen Bilanzgewinn aus.
Mein Beitrag dazu: SPD-Medienholding: 9 Mio. EUR Bilanzgewinn für die SPD im Jahr 2008
Nun ist im Horizont von ganz anderen Tönen zu lesen. Der Geschäftsführer der Medienholding, Herr Jens Berendsen, will aktuell am Personal sparen. Die SPD, die als Mehrheitseigner 100 % der Anteile hält, ist bei den Schlagworten “Personalabbau” eine der ersten auf den Barrikaden. Bin mal gespannt, mit welchem Engagement sich die SPD gegen die Pläne ihres Geschäftsführers bei der Tochter stemmt.
Unbestreitbar ist, dass die Verlage durch das veränderte Medienkonsumverhalten nachhaltig in ihrer Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt sind. Die SPD-Medienholding in Persona Herr Berendsen, fordert nun, “die Personalkosten strukturell auf den Prüfstand zu stellen”. Der im Horizont gewählte Duktus passt allerdings bei aller wirtschaftlich eventuell notwendigen Anpassung wirklich nicht zur SPD. Zu lesen ist von “problematischen Ausgaben für Mitarbeiter”. Eine Aussage, wie man sie in derart kühlem Duktus eher von Strukturberatungen kennt.
Nachzulesen ist dies im Horizont, Ausgabe 33/2010, Seite 1.
Beste Grüße
Ihr Marcus Reif
11. August 2010
xing.com stellt heute eine Produktinnovation vor, die bei Schaltung einer Stellenanzeige auf xing.com direkt bis zu 20 passende Kandidaten vorschlägt. Das ist eine Produktinnovation, die schon sehr in die Richtung “perfect match” geht. Das war ein Produkt, welches wir damals bei Jobpilot als nächste Generation der Stellenanzeige sahen. Also weniger das passive Publizieren einer Stellenanzeige und das Prinzip Hoffnung, dass die Publikation schon für ausreichend gute Bewerber durch Marketing sorgen wird. Mein Blog-Beitrag zum Recruiter-Zugang: xing.com-Recruiter-Zugang ist da!
Hier die aktuellen Optionen für die Schaltung einer Stellenanzeige:

Ins Auge fällt der rot colorierte Hinweis “neu”:

Das setzt natürlich bei den inserierenden Unternehmen ein gewisses Maß an Infrastruktur und Kapazität voraus, um diese 20 Kandidaten über den Recruiter-Account direkt zu kontaktieren. Aber alles in allem eine echte Bereicherung für das E-Recruiting.
Produkthinweis: http://www.xing.com/jobs/products/overview
Beste Grüße
Marcus Reif